In Entwicklung

NexaMINT Digital

Die Lernplattform zum Unterrichtsmaterial

Eine eigene Anwendung, in der ein Modul vollständig digital vorliegt – für Lernende, Lehrkräfte und die Schulverwaltung. Sie ersetzt die Materialkiste nicht: Gemessen, gebaut und ausprobiert wird weiterhin im Raum. Die Plattform trägt alles, was sich am Bildschirm besser erledigen lässt.

Die Modulseite von Modul 10 „Betriebssystem Mensch“ in NexaMINT Digital: oben die Leitfrage und ein kurzer Absatz „Worum geht es?“, darunter acht Kacheln – Videos, Fachtexte, Wortschatz, Versuchsanleitungen, Aufgaben, Hilfekarten, Projekt und Modulabschlusstest. Jede Kachel nennt die Zahl ihrer Einheiten, einige zusätzlich den eigenen Stand.

Die Arbeitsteilung

Das Experiment bleibt im Raum

Die Frage ist nicht, ob Unterricht digital oder analog sein soll. Die Frage ist, welcher Schritt wo hingehört – und was ausdrücklich nicht an den Bildschirm gehört.

Was physisch bleibt

  • Der Versuch: Messen, Bauen, Beobachten am Tisch
  • Die Materialkiste und das Projektmaterial
  • Die Sicherheitsfreigabe – sie gibt ein Mensch, nicht das System
  • Langzeitversuche und Messtage, die über Wochen laufen

Was die Plattform trägt

  • Die Texte, Aufgaben und Hilfen des Moduls
  • Den Stand jeder Person im Modul
  • Die Abgaben, den Test und die Korrektur
  • Den Nachweis, der am Ende in die Bewertung geht
Auch ohne Plattform unterrichtbar.

Jedes Modul funktioniert vollständig auf Papier und mit der Kiste. Die Plattform ist ein Angebot, keine Voraussetzung – und für die Klassen 5 und 6 bleibt es dabei, dass die Reihe ohne Schülerkonten unterrichtet werden kann.

Die Plattform

Ein Modul in acht Bausteinen

Eine Modulseite führt nicht durch einen Kurs, sondern zeigt, woraus das Modul besteht. Von dort ist jede einzelne Einheit erreichbar. Die Aufteilung ist zuerst an Modul 10 umgesetzt; welche Module folgen, entscheidet sich nach der Durchsicht.

Videos

Die Filme des Moduls, jeweils im Zusammenhang der Einheit.

Fachtexte

Die Texte in einer Schülerfassung – der Originaltext bleibt daneben erreichbar.

Wortschatz

Fachbegriffe, Operatoren und Satzbausteine des Moduls.

Versuchsanleitungen

Die Anleitungen zu den Stationen, mit Material und Sicherheit.

Aufgaben

Pflicht-, Wahl- und Vertiefungsaufgaben mit eigenem Fortschritt.

Hilfekarten

Die gestuften Hilfen – gezeigt wird der Weg, nicht das Ergebnis.

Projekt

Der Projektauftrag in Teilen, mit Abgaben und Rückmeldung.

Modulabschlusstest

Erst nach Freigabe durch die Lehrkraft, mit Serverzeit.

Selbst prüfen, bevor jemand korrigiert

Zu den Aufgaben gehören Selbstchecks in vier Formen: tippen, zuordnen, in die richtige Reihenfolge bringen, richtig oder falsch entscheiden. Sie sind Übung, keine Leistung – bewertet wird nichts davon.

Lösungen bleiben verschlossen

Lösungen, Bewertungsraster und Lehrerhandbuch liegen in getrennten Datenfeldern, auf die ein Schülerkonto keinen Zugriff hat. Abschnitte, die ein Ergebnis vorwegnehmen würden, öffnen sich erst nach der eigenen Abgabe. Während eines laufenden Tests sind alle übrigen Wege gesperrt.

Sprache ist ein eigener Zugang

Zu jeder Aufgabe lässt sich eine Sprachstütze zuschalten: Satzanfänge und ein Wortgeländer mit den Wörtern, die der Satz braucht. Die Aufgabe bleibt dieselbe – gesenkt wird nicht der Anspruch, ergänzt werden die Mittel. Wer möchte, lässt sich den Text von der Stimme des Geräts vorlesen; dafür verlässt kein Text die Anwendung.

Zwei Wege zur Hilfe, gleich groß

Neben den gestuften Hilfekarten steht auf der Aufgabenseite die KI-Lernbegleitung – und direkt daneben, gleich groß, der Knopf „Lehrkraft rufen“. Dass die KI sich irren kann, steht nicht im Kleingedruckten, sondern über dem Eingabefeld.

Aus der Anwendung

Drei Ansichten aus dem laufenden Betrieb

Die Aufnahmen stammen aus der Anwendung selbst, nicht aus einer Gestaltung. Erfunden sind nur die Personen und die Schule darin – die Anwendung kennzeichnet sie als synthetisch.

Die Wortschatzseite in NexaMINT Digital: fünf Übungsformen als Reiter – Lernkarten, Zuordnen, Im Kontext, Selbst erklären und Liste. Angezeigt ist Karte 1 von 30 mit dem Begriff „das Skelett“, dazu die Knöpfe „Rückseite zeigen“ und „Weiter ohne Einschätzung“. Darunter steht, dass die eigene Einschätzung nur das eigene Gerät sieht.

Wortschatz

Üben, ohne dass es zählt

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  • Fünf Übungsformen zum selben Wortschatz – von der Lernkarte bis zum „Selbst erklären“.
  • Über der Seite steht, was sie ist: „Übe die Wörter. Das gibt keine Note.“
  • Die eigene Einschätzung bleibt auf dem Gerät; Karten mit „Noch üben“ kommen zuerst wieder.
  • Weitergehen ist auch ohne Einschätzung möglich – niemand wird zur Selbstauskunft gedrängt.
Die Versuchsanleitungen von Modul 10 in NexaMINT Digital: zwölf Stationen als nummerierte Karten, von „Das Skelett und die Knochen“ bis „Mein Betriebshandbuch Mensch“. Unter jedem Titel steht, welche Teile die Station mitbringt – Material, Sicherheit, Anleitung, Bild.

Versuchsanleitungen

Was die Station mitbringt, steht vorne dran

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  • Jede Station nennt vorab ihre Teile: Material, Sicherheit, Anleitung, Bild.
  • Der Sicherheitstext steht bei der Anleitung, nicht bei der Aufgabe – gelesen wird er vor der Arbeit.
  • Die Aufgaben derselben Station liegen in einem eigenen Baustein, damit die Anleitung Anleitung bleibt.
  • Wo eine Freigabe am Tisch nötig ist, erscheint sie als Status mit dem Knopf „Kontrolle anfragen“.
Eine Aufgabenseite in NexaMINT Digital: links die Aufgabe mit eingeschalteter Sprachstütze – ein Kasten „So sage ich es“ mit einem Satzanfang und ein „Wortgeländer“ mit Wörtern und einem Bausatz. Oben rechts die Umschalter Standard, Sprachstütze und Vorlesen. Rechts die KI-Lernbegleitung Nexa mit dem Hinweis, dass sie sich irren kann, daneben der Knopf „Lehrkraft rufen“ und die Aufklapper „Wie wird gespeichert?“ und „Was erfasst diese Seite?“.

Aufgabe mit Sprachstütze

Dieselbe Aufgabe, mehr Halt in der Sprache

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  • Die Sprachstütze ist je Person zuschaltbar: Satzanfänge und ein Wortgeländer neben derselben Aufgabe.
  • Es ist dieselbe Aufgabe – die Sprachstütze senkt nicht den Anspruch, sie gibt die Wörter dazu.
  • Vorlesen übernimmt die Stimme des Geräts; dafür verlässt kein Text die Anwendung.
  • Das Eingabefeld beherrscht Hoch- und Tiefstellung – Einheiten und Formeln lassen sich richtig schreiben.
  • Neben der KI steht „Lehrkraft rufen“, gleich groß und gleichrangig.
  • Zwei Aufklapper beantworten auf jeder Seite, was gespeichert und was erfasst wird.
Echte Aufnahmen, erfundene Menschen. Die Bilder zeigen die laufende Anwendung. Das Konto in der Kopfzeile, die Schule und die Lerngruppe sind synthetische Demodaten – die Anwendung führt sie ausdrücklich als solche. Mit Daten echter Lernender wurde nie gearbeitet.

Drei Rollen

Wer was sieht

Lernende

Die eigene Lernübersicht, die zugewiesenen Module, der eigene Stand, Abgaben und Rückmeldungen. Fremde Daten sind nicht erreichbar – auch nicht über eine geratene Adresse.

Lehrkraft

Zuweisungen, Freigaben, Korrektur und Bewertung, die Fachansicht auf das Modul sowie die Sicherheitsfreigaben für die praktische Arbeit. Die Note setzt die Lehrkraft.

Schulverwaltung

Konten und Klassen. Die Einsicht in Inhalte ist eng begrenzt und protokolliert.

Auf dem Gerät, das da ist

Die Plattform läuft im Browser und lässt sich als App installieren. Gestaltet ist sie für Laptop, Tablet und die Projektion an der Wand. Ohne Verbindung bleiben bereits geöffnete Seiten nutzbar; Tests brauchen Verbindung.

Daten, die wieder verschwinden

Rohdaten aus der Arbeit am Gerät tragen eine Frist von 72 Stunden und werden danach gelöscht. Die Frist lässt sich nicht verlängern.

Der Stand

Was fertig ist – und was nicht

Die Plattform läuft, ist aber nicht im Einsatz. Was hier steht, ist der Entwicklungsstand vom Oktober 2026.

Digital aufbereitet

Fünf Module liegen vollständig in der Plattform: 7.6 Pflanzen, 9.2 Abwehr, Modul 19 Der Rateautomat, Fachwerkstatt F1 Chefsache und Modul 10 Betriebssystem Mensch. Das sind vier der fünf Mustermodule dieser Website und ein Modul der Klassen 5 und 6.

Je Modul sind es 39 bis 58 Einheiten – Fachtexte, Stationen, Aufgaben, Projektschritte und Test, einzeln aufbereitet und gegen die Quelldokumente geprüft.

Noch nicht eingerichtet

  • Kein öffentlicher Betrieb: Die Plattform läuft bisher nur lokal.
  • Keine echten Schülerdaten – gearbeitet wird mit erfundenen Testkonten.
  • Keine Anmeldung über die Schule und keine Darstellung für Smartphones.
  • Die Schnittstelle zu NexaSMS ist beschrieben und gegen einen Testempfänger erprobt, aber nicht an ein laufendes System angeschlossen.
Zur KI in der Plattform.

Vorgesehen ist ein Tutor, der in Stufen hilft, statt Lösungen auszugeben. Ein KI-Anbieter ist bislang nicht eingerichtet; im Entwicklungsstand arbeitet er gegen einen Testadapter. Fest steht unabhängig davon: Aus der KI führt kein Weg zu einer Freigabe oder einer Note. Beides entscheidet die Lehrkraft.

Wie NexaMINT mit KI umgeht

Die Nahtstelle zu NexaSMS

Zwei Dinge, die eine Lehrkraft sonst von Hand überträgt, stehen im Modul bereits in genau der Form, die ein Verwaltungssystem braucht: die Abfolge der Stationen als Stoffverteilung und die Bestandteile der Bewertung als Leistungsnachweise.

Die Plattform kann diese Angaben weitergeben; der Weg dorthin ist festgelegt und gegen einen Testempfänger erprobt. An ein laufendes NexaSMS angeschlossen ist er noch nicht – NexaSMS selbst erscheint erst.

Beides geht auch einzeln

Eine Schule, die NexaSMS einsetzt, muss keine NexaMINT-Module unterrichten. Eine Schule, die NexaMINT-Module unterrichtet, braucht weder die Plattform noch NexaSMS.

NexaSMS im Überblick

Daneben

Das Material bleibt veränderbar

Unabhängig von der Plattform gibt es die Schüler- und Unterrichtsmaterialien als bearbeitbare Vorlagen: Aufgaben austauschen, Stationen kürzen, eigene Beispiele ergänzen – in den Formatvorlagen des Moduls und mit getrennten Sprachfassungen.

Zu den Materialsets

Fragen zur Plattform?

NexaMINT Digital ist in Entwicklung und steht noch nicht zur Verfügung. Wenn Sie als Schule früh mitdenken möchten, schreiben Sie uns.

Die Vormerkung ist unverbindlich. Es erfolgt keine Bestellung und keine Zahlung. Wir informieren Sie über Pilotphase, Preis und möglichen Verkaufsstart.