1
Stationen statt einer Stundenfolge
Jede Station besteht aus Stationskarte, Versuchsanleitung und Logbuchseite und ist auf eine Doppelstunde und ein Team aus drei bis vier Personen ausgelegt.
Ein Modul zerfällt nicht in Arbeitsblätter, sondern in zehn bis zwölf abgeschlossene Arbeitsplätze. Sie müssen nicht erst zu Lerninseln umgebaut werden – sie sind welche.
2
Hilfekarten in vier Stufen
Impuls, Teilschritt, Rechenweg, Musterlösung – zu jeder Station des Moduls. Die genutzte Karte wird im Logbuch angekreuzt und kostet keine Punkte.
Eine Gruppe, die feststeckt, kommt allein weiter, statt zwanzig Minuten auf die Lehrkraft zu warten. Weil die Nutzung nicht bestraft wird, greift sie auch wirklich zur Karte.
3
Zwei Sprachfassungen in jedem Schülerdokument
Die Niveaus Standard und Sprachstütze, dazu Wortschatzkarten, Satzbausteine und ein Cheat-Sheet auf einer Seite.
Selbstständiges Arbeiten scheitert selten am Fach und oft an der Formulierung. Wer die Aufgabe entschlüsseln kann, kommt ohne Lehrkraft in Gang – und genau darum geht es.
4
Das Logbuch als laufende Dokumentation
Jede Station hat ihre Logbuchseite mit Feldern für Vermutung, Messwerte, Auswertung und Rückblick. Es liegt in beiden Sprachfassungen vor.
Der Stand von acht Gruppen wird sichtbar, ohne jede einzeln abzufragen. Die Lernenden dokumentieren ihren Weg selbst – das ist die Voraussetzung dafür, dass Begleiten überhaupt funktioniert.
5
161 Punkte in 47 Einzelpositionen
Das Bewertungsraster weist jede Position aus, dazu gibt es einen Erwartungshorizont zum Modulabschlusstest.
Wer wissen will, woran das eigene Ergebnis gemessen wird, kann es nachlesen, bevor er anfängt. Ohne diese Transparenz wird Eigenverantwortung zum Ratespiel.
6
Die Optimierungsschleife als Pflichtteil
Erster Durchlauf mit Messwert, benannte Schwachstelle, genau eine begründete Änderung, zweiter Durchlauf, Vergleich. Bewertet wird die Durchführung, nicht das Ergebnis.
Reflexion ist damit kein Zusatzblatt am Ende, sondern der Kern der Bewertung. Auch ein ehrlich dokumentierter Fehlschlag ist vollwertig.
7
Differenzierung nach oben und nach unten
Für schnelle Gruppen sind zusätzliche Anforderungen ausgewiesen, für Gruppen mit mehr Zeitbedarf vorstrukturierte Wertetabellen, arbeitsteilige Messverfahren und vorgezeichnete Konstruktionsblätter.
Unterschiedliches Tempo ist eingeplant, nicht ein Problem, das die Lehrkraft im Betrieb lösen muss.
8
Bearbeitbare Word-Vorlagen
Die Schüler- und Unterrichtsmaterialien liegen zusätzlich als bearbeitbare Word-Dateien vor.
Wer eigene Lernpläne, Farbcodes oder Aufgabenformate nutzt, passt das Material daran an, statt es neu zu schreiben.