Ein sachlicher Überblick darüber, was derzeit vorliegt: die Projektreihe für die Klassenstufen 5 und 6, die Modul-Landkarte für die Sekundarstufe und der verbindliche Qualitätsstandard, nach dem alle Module gebaut werden.
Dieser erste Beitrag beschreibt den tatsächlichen Entwicklungsstand von NexaMINT. Er enthält bewusst keine Termine und keine Fortschrittsangaben in Prozent – nur das, was vorliegt.
Was für die Klassenstufen 5 und 6 vorliegt
Für die Klassenstufen 5 und 6 ist eine durchgehende Projektreihe aus 18 Modulen ausgearbeitet. Fünfzehn davon sind Projekte mit einem Endprodukt, das die Lernenden selbst herstellen – vom Kompass über die Isolierbox bis zum Bionik-Greifer. Drei Module sind als Fachwerkstätten angelegt: Dort steht ein Thema systematisch im Mittelpunkt, ohne Projektrahmen.
Das erste Modul führt den Forscher-Kreis ein – acht Schritte von der Frage über Planung, Durchführung und Messwerte bis zum Rückblick. Dieser Rhythmus bleibt in jedem weiteren Modul derselbe und wird in der Sekundarstufe fortgeführt.
Was für die Sekundarstufe vorliegt
Für die Klassenstufen 7 bis 10 ist eine Landkarte aus 40 Modulen erarbeitet – zehn je Jahrgang. Jedes Modul hat ein Leitfach; ein zweites Fach kommt dort hinzu, wo der Sachverhalt es fachlich verlangt. Alle zehn Module der Klassenstufe 7 und alle zehn Module der Klassenstufe 8 liegen als Erstfassung mit vollständigem Dokumentensatz vor.
Ein verbindliches Standarddokument legt fest, wie ein Modul der Sekundarstufe gebaut sein muss: 36 Unterrichtsstunden, zwölf Stationen, ein Modulabschlusstest mit acht Aufgaben über 30 Punkte in 45 Minuten, zwei Sprachniveaus in jedem Schülerdokument und ein Projektauftrag mit messbaren Kriterien und dokumentierter Optimierungsschleife.
Was noch aussteht
- die externe fachliche Prüfung der Module
- die Erprobung im realen Unterricht an Pilotschulen
- Zuschnitt und Kalkulation der Material- und Experimentiersets
- die Ausarbeitung der Module für die Klassenstufen 9 und 10